Barclaycard Green – beim Einkaufen automatisch die Umwelt stärkenMontag, 10.11.2008Die Barclaycard Green vereinigt bequemen Zahlungsverkehr mit Klimaschutz. Was genau ist die Barclaycard Green?
Eine zusätzliche ec/Maestrokarte ist auf Wunsch gebührenfrei möglich. Weitere Informationen zur Karte und deren Beantragung gibt es auf der Internetseite von Barclaycard. Wie und welche klimaschützenden Projekte werden mit der Barclaycard Green unterstützt?Andreas Seifert, Head of Marketing and Commercial von Barclaycard stand den Fragen von Tanja Janecke, Co-Moderatorin des Bankkunden-Forums Rede und Antwort. Das Interview: Mit jedem Kreditkartenumsatz, den der Inhaber der Barclaycard Green tätigt, spendet er Geld, das in den Klimaschutz fließt. Die Spende resultiert aus den Gebühren, die der Händler zahlt. Der Kunde hat keine finanzielle Mehrbelastung, aber ein gutes Gefühl an einem Umweltprojekt mitzuwirken.
Andreas Seifert Woher stammt diese Idee?Die Spende resultiert nicht aus den Gebühren, die der Händler zahlt, sondern wird von Barclaycard auf zwei Weisen unterstützt:
Immer mehr Menschen interessieren sich für nachhaltige Produkte und wollen sich verantwortungsbewusst und ökologisch korrekt verhalten. Barclaycard Green geht auf diese Wünsche ein. Sie ist für Menschen gedacht, denen Umweltschutz und Klimawandel am Herzen liegen. Die Einführung der Barclaycard Green ist ein gutes Beispiel dafür, dass Barclaycard ‚one step ahead‘ ist. Wir sprechen globale Themen an und sind damit Vorreiter auf dem deutschen Markt. Damit können wir ein Produkt anbieten, das auf die Ereignisse unserer Zeit eingeht. Die neue Kreditkarte spiegelt auch das Engagement des Mutterhauses, der Barclays Bank wider, die seit langem umweltbewusste Produkte anbietet und mit dem Barclays Climate Action Programme versucht, den CO2-Ausstoß zu verringern. Wie viel Geld fließt pro durchschnittlichem Kunden und Jahr in den Klimaschutz?Da die Barclaycard Green erst vor kurzem (August 2008) gelauncht wurde, können wir noch keine konkreten Zahlen nennen. Welche Klimaprojekte werden mit diesem Geld unterstützt?Mit der Barclaycard Green werden drei Projekte unterstützt.
Energie sparen an Schulen Mit fifty/fifty PLUS haben das Klima-Bündnis und das Unabhängige Institut für Umweltfragen ein Projekt ins Leben gerufen, mit dem sich Energiesparen an Schulen – im wahrsten Sinne des Wortes – auszahlt. Das Prinzip von fifty/fifty PLUS ist einfach: Die Gemeinde und die Schule unterzeichnen einen Vertrag für die Dauer von mindestens drei Jahren. Alle Personen des Schulalltags achten auf einen sparsamen Einsatz von Wärme, Licht sowie Elektrizität und entwickeln darüber hinaus weitere Maßnahmen, um die CO2-Bilanz der Schule zu senken. Als Belohnung winkt am Ende eines jeden Schuljahres bares Geld: Die jeweilige Gemeinde zahlt die Hälfte der eingesparten Energiekosten zur freien Verwendung direkt an die Schule aus. Deutschlandweit beteiligen sich derzeit etwa zehn Prozent aller öffentlichen Schulen an dem Projekt, was ungefähr 3.500 Schulen entspricht. Jede Schule reduziert dabei jährlich ihren Wärmeverbrauch um durchschnittliche 80 MWh und den Stromverbrauch um 8.000 kWh. Das bedeutet eine Reduzierung der CO2-Emission um durchschnittliche 25 Tonnen pro Schule im Jahr, gleichzeitig wird die Energierechnung um 5.000 Euro gesenkt. Mit den Umsätzen der neuen Barclaycard Green wird interessierten Schulen der Einstieg und die Durchführung von fifty/fifty PLUS ermöglicht. Denn für die Finanzierung des Projektes benötigt jede Schule 4.000 bis 6.000 Euro für Schulungen von Lehrern und Schülern, Lehrmittel sowie Mess- und Stromspargeräte wie abschaltbare Steckerleisten, Bewegungsmelder oder Photosensoren.
Bagasse in Brasilien Ziel des brasilianischen Projektes ist die Steigerung der Energieeffizienz einer mit Bagasse – einem Abfallprodukt der Zuckerrohrverarbeitung – betriebenen Kraft-Wärme-Kopplungsanlage und der daraus resultierenden Erzeugung von Strom aus dem so gewonnenen Dampfüberschuss. Dank des Projektes im Nordosten von São Paulo wird Energie aus erneuerbaren Quellen in das nationale Stromnetz eingespeist und damit Energie aus herkömmlichen Kraftwerken ersetzt. Durch die Verlagerung der Stromproduktion auf erneuerbare Energiequellen wird eine CO2-Emissionsminderung in Höhe von durchschnittlich 13.139 Tonnen pro Jahr erzielt.
Energie aus Reishülsen in Indien Im indischen Bundesstatt Chhattisgarh, im Herzen des Landes, werden Reishülsen aus den umliegenden Mühlen als nachhaltig angebauter und bisher ungenutzter Rohstoff eingesetzt, um Dampf und nachfolgend Energie für das lokale Stromnetz zu erzeugen. Ohne das Projekt würden die Hülsen verfaulen. Die Energieerzeugung aus Reishülsen war eines der ersten Projekte in Indien, das erneuerbare Energieträger einsetzte. Aus der Biomasse werden jährlich 45 GWh Strom erzeugt, die sonst aus thermischen Kraftwerken stammen würden. Durch die Stromerzeugung aus erneuerbarer Biomasse werden fossile Energieträger eingespart und damit die CO2-Emission um 21.076 Tonnen pro Jahr gemindert. Die Umsätze der neuen Barclaycard Green werden für den Kauf von Emissionsminderungszertifikaten der oben genannten Projekte verwendet. Mit dem Einsatz der Barclaycard Green können Kunden somit einen Teil ihres persönlichen CO2-Ausstoßes neutralisieren. Wie stellt Barclaycard sicher, dass dieses Geld für die beschriebenen Projekte verwendet wird?Barclaycard arbeitet mit First Climate, einer renommierten Organisation zusammen, welche uns regelmäßig Auskunft über die Verwendung des Geldes gibt. First Climate ist eines der europaweit führenden Emissionshandels- und CO2-Asset-Management-Unternehmen. Qualitätssicherung ist von zentraler Bedeutung: Alle von First Climate geförderten Projekte, so auch die Projekte im Barclaycard Green Portfolio, werden von unabhängigen Verifizierern wie dem TÜV SÜD hinsichtlich Projektqualität und der nachweisbar reduzierten Menge an Treibhausgasen überprüft. Wer eine Barclaycard beantragt, muss einem Datenaustausch mit Schufa, Creditreform und InFoScore zustimmen, Barclaycard vom Bankgeheimnis befreien und zustimmen, dass sich Barclaycard Auskünfte bei der Hausbank einholen darf. Warum?
Der große Vorteil einer Kreditkarte für den Kunden ist neben der bequemen Zahlungsmöglichkeit die finanzielle Flexibilität, die sie ihm bietet: ob für eine größere Anschaffung oder den wöchentlichen Einkauf.
Es ist uns wichtig, dass unsere Kunden die Funktionen einer Kreditkarte verstehen und wissen, wie sie diese vorteilhaft für sich einsetzen – um finanzielle Schieflagen zu vermeiden, die letztlich auch für uns wirtschaftlichen Schaden bedeuten. Internetseite der Barclaycard Green Bildmaterial: Barclaycard.
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| Impressum | Zwei in Einem: Klimaschutz und Zahlungsverkehr – die Barclaycard Green. |